NEU: Yves Guyet, Rückkehr nach Berlin. Memoiren eines Kriegskindes

Der Autor wurde am 30. April 1945 in Berlin geboren, dem Tag, an dem Hitler Selbstmord beging, während die Rote Armee die zerstörte Hauptstadt des Deutschen Reiches eroberte. Er wurde als Sohn eines Franzosen, der von der Vichy-Regierung im Rahmen des STO (Service du Travail Obligatoire) gegen seinen Willen in Feindesland geschickt wurde, und einer deutschen Studentin geboren.

Seine Memoiren beschreiben die Odyssee seiner Eltern während der Schlacht um Berlin, ihre von der Gestapo überwachte Affäre, ihre Rückkehr nach Frankreich und die Schwierigkeiten, die er hatte, eine Identität zu finden. Und das alles anhand von authentischen Dokumenten, insbesondere Briefen, die sein Vater aus Berlin an seine Familie schickte, die in Lyon wohnte.

Dieses Zeugnis erinnert den Leser an das Opfer dieser Generation von Franzosen, die als Zwangsarbeiter deportiert wurden und nach der demütigenden Niederlage von 1940 gezwungen waren, der Kriegswirtschaft der Nazis zu dienen. Es erinnert auch an die Traumata, die diese „Boches-Kinder“, die zwischen 1940 und 1945 in deutsch-französischen Paaren geboren wurden, überwinden mussten.

Vorwort von Raphaël Spina

Yves Guyet, ein deutsch-französischer Autor, hat Deutsch in Lyon und an verschiedenen Gymnasien in Burgund unterrichtet. Er lebt heute in der Nähe von Cormatin, von wo aus sein Vater 1943 als Zwangsarbeiter vom Vichy-Staat nach Berlin geschickt wurde.

Yves Guyet
Rückkehr nach Berlin.
Memoiren eines Kriegskindes

Köln, machiavelli edition 2023
226 S. –  € 22.00 [D]
ISBN 978-3-949898-07-5

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